Wieder
rumschippern auf den Müritzer Seen (5.-12.6.10)

Wir
können's nicht lassen. Wir waren wieder mal mit einem Boot unterwegs.
Diesmal sogar mit der sächsischen Nationalflagge am Bug !

Diesmal
hat auch Michaela einen Tag lang Seeluft geschnuppert. Sie hat zwar beim
Schleusen geholfen, aber beim Steuern des Bootes hat sie sich genau so
verhalten wie Maria: wenn es eng wird mit der Lenkerei, büchsen beide
einfach aus.
So
bin ich zum einfachen Rudergänger degradiert worden und die beiden
Grazien saßen am Bug und ließen sich durch die Landschaft schippern.
Ach ich armer Kerl !


Aber
es war wieder mal sehr schön, schon allein
weil wir den diesjährigen Sommer ausnutzen konnten, der nunmal nur
vorige Woche mit knapp 30°C stattfand.
Auch da war es einem wieder nicht komplett recht. Eines nachts
gewitterte es jämmerlich. Da aber vorher eine Hitze im Boot war, waren
auch alle Fenster auf. Als dann der Regenguß niederging, drohten wir
fast unterzugehen, so trieb es das Wasser durch die Luken ins Boot. Und
das alles so gegen 3:30 Uhr.
Früh
tat das Wetter wieder so, als wäre nichts gewesen.
Auch
an der Fischerhütte in Flecken Zechlin legten wir wieder an. Immer
dieselbe Prozedur: Man ißt ein Fischgericht, damit man am Anleger über
Nacht liegen bleiben darf. Ist ne schwere Erpressung, aber 'ne
gutschmeckende.

Am
letzten Tag hatten wir noch mal Glück. Ein richtiges Unwetter traf das
Gebiet um Plau am See und Waren. Wir sind dem Wetter immer
davongefahren, was weniger dem hohem Tempo, als vielmehr dem zufällig
richtigen Kurs zu danken war. Bei uns schlug beim Warten an einer
Schleuse nur mal ein Blitz ziemlich in der Nähe ein. In Waren aber
stürzten Bäume um und die A19 sah aus wie ein Holzplatz.
Im
Bild ist das aufziehende Wetter zu sehen.

Auch
hier war nach einer Stunde alles vorbei, am gleichen Nachmittag aber
auch die Ganze Fahrt.
* * *